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Der Vierkampf schnelle Hunde und Hundeführer
VK1 und VK2
Hürden-, Slalom- und Hindernislauf sind den sportmotorischen Elementen zuzurechnen.
Die vierte Disziplin, die Gehorsamsteile, sind den traditionellen Elementen des Hundesports entnommen. Der Vierkampf wird seit vielen Jahren auf Vereins-, Kreisgruppen- und Verbandsebene bis hin zu den Deutschen Meisterschaften des dhv gezeigt.
Den Forderung der HF auf eine höhere Leistungsstufe im VK wurde Rechung getragen und der VK 2 entwickelt, der 2 Jahre als Pilotprojekt gelaufen ist und von den HF als sehr positiv aufgenommen wurde. Analog der anderen Prüfungsarten wurde der VK um eine 2. Leistungsstufe erweitert. Basis für die einzelnen Abteilungen ist der VK 1, jedoch mit höheren Leistungsanforderungen. Ebenso sind alle Übungsteile nur mit freifolgendem Hund möglich. Gleiches gilt für den Hürdenlauf, in dem die Hin- und Rücklaufstrecke, die durch eine Wendestange markiert ist und in einem Durchgang gezeigt werden muss, erschwert.
Infos zum Turnierhundsport
Im Gehorsamsteil des Vierkampfes wird die Ausführung von Grundgehorsamsübungen verlangt, die der Hund schon bei der Basisausbildung kennen gelernt hat. Sie sind im Vierkampf in ein Ablaufschema gebunden.
Außer den zu bewertenden Gehorsamsübungen ist das perfekte Zusammenspiel des Teams Mensch/Hund bei diesem Wettkampf von entscheidender Bedeutung für die technisch saubere Ausführung der sportmotorisch geprägten Übungen des Vierkampfes.
Leinenführigkeit und Freifolge im normalen und langsamen Schritt sowie im Laufschritt, die Sitzübung und Platzübung machen mit "Herankommen" und Vorsitzen sind hierbei gefordert.
Aufgabe, Ausführung und Bewertung sowie die Laufschemaskizze sind in der Turnierordnung' (TO) des Deutschen Hundesportverbandes (dhv) festgelegt.
Slalomlauf, Hürdenlauf und Hindernislauf verlangen einen Vierbeiner, der auf jedes Wort, auf jede Geste seines Hundeführers blitzschnell reagiert.
Hürdenlauf
Das Turnierhundsportprogramm beinhaltet sportmotorische Elemente, um die körperliche Fitness zu fördern. Der Hürdenlauf verlangt vom Hundesportler gleich zwei Anforderungen: Schnelligkeit und Koordination.
Die Verbesserung der Grundschnelligkeit des Hundesportlers, verbunden mit der passenden Schrittlänge zwischen den Hürden, sind ein entscheidendes Glied auf dem Weg zu einer harmonischen Ausführung des Hürdenlaufs.
Slalomlauf
Auf einem 75-Meter-Kurzstreckenlauf durch den Zick-Zack-Kurs müssen Hundeführer/in und Hund, um Strafpunkte zu vermeiden, die 140 cm breiten Slalomtore Tore passieren, keine der Torstangen darf ausgelassen werden.
Das erfordert natürlich einen blitzsauber ausgebildeten Vierbeiner, der möglichst eng bei "Fuß" in schnellem Tempo durch die Tore geht. Nur so kann die Ideallinie zwischen den Toren des Slalom-Kurses gefunden werden. Und dies sechsmal vom Starttor bis zum Zieltor. Und in zwei Durchgängen!
"Sport mit dem Hund" ist diese Disziplin des Vierkampfes in des Wortes bester Bedeutung. Gekonntes Aufbautraining ist natürlich auch für den Vierbeiner notwendig, um sein ungestümes Temperament unter Kontrolle zu bringen. Einfühlsames Üben - um die spielerische Freude, den Bewegungsdrang zu erhalten - unter Einsatz verhaltensspezifischer Trainingsmethoden, immer abgestimmt auf die Psyche und die Physis des einzelnen Vierbeiners, führen dann im Wettkampf zu dem anfangs erwähnten gekonnten Zusammenspiel von Hundesportier/in und Hund beim Slalomlauf.
Der Slalomlauf kann mit dem angeleinten oder frei laufenden Hund gezeigt werden. Grundlagenarbeit wird immer mit dem angeleinten Hund betrieben und so wird der Hundesportler beim Slalomlauf wohl auch immer mit dem angeleinten Hund beginnen. Erst bei fortgeschrittenem Ausbildungsstand wird der Hundesportler seinen Hund frei durch den Slalom-Kurs zu führen. Als Belohnung für den Trainingsfleiß werden dann im Wettkampf hierfür 10 Bonuspunkte zu der Slalom-Endpunktzahl hinzugerechnet.